Montag, 12. Juni 2017

Grüße aus "Down Under"

In meinem Freundeskreis gibt es Wegbegleiter, die ich sehr schätze. Manche von ihnen kenne ich schon sehr lange. Uns verbindet nicht nur die Begeisterung fürs Fotografieren, aber in dieser Interviewserie wird es vor allem darum gehen. Es gibt so viele unterschiedliche Wege, die man als Fotograf einschlagen kann, ob als Profi oder Amateur. Darum ist diese Artikelreihe auch unter dem Schlagwort Inspirationen zu finden.

Beginnen möchte ich mit einem sehr guten Freund, der vor über zwölf Jahren nach Australien ausgewandert ist.

Fotonanny: Jens Uwe, ich vermisse unsere gemeinsamen Fotospaziergänge, aber es ist toll, dass wir uns in all den Jahren nicht aus den Augen verloren haben - Internet sei Dank.




Wir kennen uns seit
...einer Zeit, als das Internet in der Kinderwiege lag, und ich das grafische Muster von Jacs Telefonnummer erinnerte, wenn ich die Tasten drückte.

Wir haben uns kennengelernt durch
...meine Leidenschaft für Fotografie, entdeckt auf einer Australienreise, entwickelt mit Hilfe des Fotoclubs Ost in München.

Du fotografierst...
seit 1995.

analog: früher – meine Analogkamera führt nun ein Schattendasein in einer Schublade.
digital: gelegentlich – nicht mehr so viel wie früher, da ich derzeit fast all meine Freizeit in meine Website investiere.
mit dem Smartphone: gelegentlich – früher hatte ich eine Kompaktkamera für jene Momente dabei, in denen ich „Ach, hätte ich doch...!“ dachte. Nun nutze ich mein iPhone.

Derzeit fotografierst du
...rein privat und für meine Website. Ich möchte möglichst unabhängig von Bildrechten sein, daher versuche ich, so viele Bilder wie möglich selbst zu machen.


Hast du immer mit der gleichen Intensität/Begeisterung fotografiert oder gab es Phasen, in denen du darüber nachgedacht hast, das Fotografieren ganz aufzugeben?

Meine Zeit für Fotografie ist umgekehrt proportional zu der Zeit für meine Website. Bevor ich eine online Gemeinschaft hatte, fotografierte ich mehr und leidenschaftlich. Seit ich mich um fast 7.000 Abonnenten kümmern muss (möchte!) hat sich mein Schwerpunkt verschoben. Aufgeben werde ich die Fotografie aber nicht, denn ich mag kreative Medien und entdecke derzeit immer neue Ebenen im Web. Fotografie ist ein fester Baustein in meinem kreativen Schaffen.

Manche Australier kommen bei
meinen Bildern auf den Geschmack...

Wie war das, als du mit dem Fotografieren angefangen hast und wie ist es heute?

Damals war alles neu und aufregend. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich zum ersten mal meine brandneue SLR im Park um die Ecke ausprobiert habe. All die verschiedenen Modi, Objektive, und die Theorie waren faszinierend. Heute ist es mehr Mittel zum Zweck.




Die letzte Canon habe ich mir gebraucht gekauft, und ich habe schon wieder vergessen, wie ich die Belichtungskorrektur manuell auf „0“ zurück setzen kann, so dass sie derzeit etwas unterbelichtet...

[Fotonanny: Kriegst eine Mail von mir...]

Ich fotografiere weniger aus Spass, mehr, um ein bestimmtes Bild zu bekommen, das in einen Themenbereich meiner Website passt. Ich bin sozusagen mein eigener Kunde.

Das hier ist ein typisches Auftragsbild für mich selbst. 'Koori' wird in New South Wales gesprochen, und ich machte dieses Bild, um es auf einer meiner Seiten über Aboriginal Sprachen zu verwenden.


Ich vermisse es, Diashows zu entwickeln und zu präsentieren. Das war ein schönes kreatives Feld, mit dem ich Menschen in meinen Bann ziehen und über ein Thema informieren konnte. Leider schlafen meine Projektoren nun einen tiefen Winterschlaf, und mein fast-patentierter Diavorheizer ist nun obsolet...

[Fotonanny: Ich habe meine schon vor Jahren verkauft und viel Geld dabei verloren...]

Was machst du heute fotografisch – was ist dein aktuelles Projekt?
Wie erwähnt fotografiere ich für meine Website, auf der ich über die Kultur der Australischen Ureinwohner informiere. Üblicherweise besuche ich Veranstaltungen, um neue Motive zu bekommen.

Im Januar war ich Gast bei einem privaten corroborree, bei dem Aborigines aus ganz New South Wales zusammen kamen um ihre traditionellen Tänze zu präsentieren. Das war nur für ihre eigene Gemeinschaft, nicht für Touristen. Es war toll, die Energie zu spüren, und eine Herausforderung, ohne Stativ im schwindenden Licht die Tänzer durch den aufgewirbelten Staub zu fotografieren.


Mit f5.6 und 1/15 Sekunde bin ich ohne Stativ am Limit, doch in diesem Fall verstärkt die fehlende Schärfe das Erlebnis einer staubigen Tanzveranstaltung in der Dämmerung. Zufällig drückte ein weiterer Fotograf hinter der Gruppe gleichzeitig auf den Auslöser - mit Blitz, was meinem Foto zugute kam.

Smartphonefotografie: (wie) setzt du sie ein?
Ausschließlich spontan. Wenn ich ein tolles Graffiti sehe, eine Katze in der Sonne, einen Moment, den ich festhalten möchte. Meist lösche ich viele dieser Bilder später, wenn ich mit etwas weniger Gefühl das Bild nochmals betrachte. Es hilft aber, diese Momente in meinem Gehirn zu verankern.

Wann hast du dir zuletzt eine neue Kamera gekauft und warum?
Die gebrauchte Canon – das war irgendwann in 2015. Es war eine gute Gelegenheit, auf das nächste Modell aufzurüsten.

Was empfiehlst du Menschen, die noch nicht so lange fotografieren, und ihre fotografischen Kenntnisse/Fähigkeiten verbessern wollen?
Ich habe viel von den Bildbesprechungen in Magazinen gelernt. Setze dir keine Grenzen, probiere alles einmal aus – heutzutage kostet das nur Speicherplatz. Sei kreativ und limitiere dich nicht. Als ich damals Bilder für einen „Technik“ Wettbewerb fotografierte, hatte ich meine halbe Küche im Wohnzimmer und Farbdias in meinen Projektoren. Sei ungewöhnlich, und lasse dich nicht von gewöhnlichem Feedback entmutigen. Folge deiner Intuition. Es gibt eine Nische für dich, in der du leuchten wirst. „Fotogra viel!“


Fotografie lehrte mich,
immer wieder auf Details zu achten –
sonst hätte ich diesen Alien nie bemerkt.

Welche fotografischen Kenntnisse oder Fähigkeiten würdest du selbst gerne verbessern?
Große Kontraste fordern mich noch immer heraus – entweder ist das Bild über- oder unterbelichtet. Wie machen die Leute das nur? Und manchmal vergesse ich, den Kameramodus zurück zu setzen und ärgere mich über dutzende Bilder, die unterbelichtet sind.

Was gibt es sonst noch so zu erzählen?
Fotografie hat mir nicht nur die Augen geöffnet und mich gelehrt, die Welt mit anderen Augen zu sehen, Kontraste wahrzunehmen, Ungewöhnliches zu entdecken, über Details zu schmunzeln und meine eigenen Designs zu verbessern. Fotografie hat mir auch eine treue, wertvolle Freundin beschert, mit der ich mich immer verbunden fühlen werde, egal wo wir auf dieser Welt auf den Auslöser drücken.

 


Wo kann man mehr über dich erfahren und mehr von deinen Bildern sehen?
Online natürlich: www.CreativeSpirits.info Gehe auf die „About“ Seite und sag‘ Hallo!

[Fotonanny: Dort erfährt man übrigens auch, dass die Australische Nationalbibliothek die Inhalte von Jens-Uwes Webseite regelmäßig archiviert, weil sie zu einem "wichtigen Bestandteil des nationalen kulturellen Erbes” geworden ist. Wenn das keine Anerkennung ist für jemanden, der das alles weitgehend ehrenamtlich macht! Wow!!!]

Donnerstag, 8. Juni 2017

Fotoprojekt: Fahrräder
















Am kommenden Wochenende wird "das Fahrrad" zweihundert Jahre alt. Am 12.06.1817 fuhr Karl Drais in Mannheim zum ersten Mal auf seiner Laufmaschine, daraus entwickelte sich eine Revolution der individuellen Mobilität, die uns gar nicht so bewusst ist. Für uns ist es einfach selbstverständlich, Radfahren zu lernen, und uns mit diesen einfachen und doch so soliden Fahrzeugen durchs Gelände zu bewegen. Fahrradfahren ist angeblich sogar effizienter als jede andere Art der Fortbewegung, sogar als das Laufen. Stimmt: Im Fitnessstudio verbrauche ich auf dem Laufband viel schneller Kalorien als auf dem Fahrrad-Ergometer!

Einhundert Kalorien geben einem Radler die Kraft, um drei Meilen (~ knapp fünf Kilometer) zu fahren, ein Auto schafft damit gerade mal 85 Meter!

Über die Ursachen des Klimawandels kann man geteilter Meinung sein, aber angesichts der hässlichen Abgaswerte von Autos (hust!) plädiere ich ebenfalls fürs Radfahren in der Stadt, wo immer es geht. Dabei gilt mein Respekt all denjenigen, die sich rücksichtsvoll verhalten und immer noch selber in die Pedale treten, obwohl die E-Bikes und Pedelecs im Vormarsch sind. Bei uns vor dem Haus entsteht gerade ein neuer Fahrrad-Unterstellplatz mit Stromanschluss. Zeichen der Zeit... Solche Dinge sind immer ein Foto wert, manchmal auch zwei. 


Dass Frauen anfingen Hosen zu tragen, ist übrigens auch ein Nebeneffekt dieser Erfindung, denn mit den weiten Röcken von damals war es überhaupt nicht einfach, ein Rad zu benutzen. Ich erinnere mich noch gut an das bunte Netz am Hinterrad des Fahrrads meiner Mutter. Wie haben sich die Zeiten seitdem geändert. Die Netze gibt es immer noch - für alle, die sie brauchen.




Dieses Jubiläum ist der perfekte Anlass für den Beginn oder die Präsentation eines selbstbestimmten ;-) fotografischen Langzeitprojekts zum Thema "Fahrräder". Für mich sind diese Motive schon seit Jahren ein beliebtes Sammelthema, in allen Variationen: Mitzieher, Fahradklingeln, abgestellte Schönheiten, Marodes, Rostiges, Kurioses und andere interessante Details...


Ich könnte mir vorstellen, dass in fast jedem Fotoarchiv bereits Motive mit Fahrrädern herumliegen und bisher vielleicht noch nie den Weg in die Welt gefunden haben. Dabei ist das Thema eigentlich genauso interessant wie #foodporn, zumal das moderne Fahrrad mittlerweile hip und zum Statussymbol geworden ist.





Veranstaltungstipp
Wer sich einen Eindruck über die Vielfalt moderner Räder verschaffen möchte, kann am kommenden Wochenende zur Münchner Radl-Parade aufbrechen, Ähnlichkeiten zum traditionellen Trachtenumzug wie bei der Wiesn sind dabei durchaus angedacht. Am Samstag um 14 Uhr startet der Zug am Prinzregentenplatz und bewegt sich Richtung Altstadt.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Polemik - Ja oder Nein?

Warnung: Dieser Artikel enthält Anteile von Polemik. Fotomarathonallergikern wird empfohlen, diesen Beitrag zu meiden. Wer trotzdem liest, ist für Risiken und Nebenwirkungen selbst verantwortlich ;-)
















Kurz vor dem Wochenende erschien eine "kleine Polemik" wider den Fotomarathon, in der sich ein Autor über "Rudel von Fotoamateuren" echauffierte, die "durch deutsche Städte hetzen", für fremdbestimmten Stress auch noch Geld bezahlen, und am Ende austauschbare Schnappschüsse abliefern. In einem Satz zusammengefasst lautet die Botschaft in Etwa so: Wer an einem Fotomarathon teilnimmt ist doof.  So banal darf es natürlich nicht klingen, das wäre ja Erstklassler-Niveau. Deshalb zeigt der wissende Verfasser dem verblendeten Fotomarathonisten am Ende des Artikels wohlmeinend Alternativen auf: die Selbstbeauftragung - selbstbestimmte Arbeit an persönlichen Langzeitprojekten. Davon haben die Leute, die sich zu einem Fotomarathon anmelden, garantiert noch nie im Leben etwas gehört. Der beiläufig empfohlene Blende-Fotowettbewerb ist ebenfalls ein Highlight in Sachen originelle Ansichten. Dort gab es noch nie Bilder von Eisvögeln, Kaputte-Gebäude- und Rostige-Maschinen-Fotos, ehrlich!

Polemik entspricht dem aktuellen Zeitgeist und sie kommt gut, denn sie sorgt für höhere Auflagen beziehungsweise für mehr Klicks, und mediale Aufmerksamkeit ist die Währung unserer Zeit. So ist der Beitrag bei Photoscala nach wenigen Tagen der am häufigsten kommentierte. Nun freue auch ich mich auf die erhöhten Zugriffszahlen in meinem Blog und etwaige Hasskommentare.

"Der Polemiker sucht nicht zwingend den Konsens, sondern versucht im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen."
Sinnverwande Begriffe sind Agitation, Demagogie, Disput, Kritik, Parodie, Spott und Verriss. (Wikipedia)

Mit sachlichen Argumenten auf Polemik zu antworten ist sinnlose Zeitverschwendung. Ausgleichende Rhetorik zieht sowieso nicht gut. Ich wäre außerdem dämlich, so eine Chance an mir vorbeiziehen zu lassen! Jetzt ist der Moment gekommen, in dem wir uns alle wichtig machen können. Lasst uns also eine Welle lostreten, die eine Flut von Artikeln und Kommentaren über das Für und Wider des Fotomarathons auslöst. Lasst uns dabei vom Hundertsten ins Tausendste kommen, uns mit Objektivdeckeln bewerfen und die Disziplinen Kameraweitschleudern und Einbeinstativ-Limbo einführen. 

Fotografie ist Sport! 
Das hat sich in konservativen Kreisen einfach nur noch nicht herumgesprochen. Wer das teuerste Objektiv beim Weitschleudern am schönsten schreddert, ist ein Siegertyp! Die Regeln des Fotomarathons 4.0 besagen, dass es erlaubt ist,  all die Hobbyisten umzurempeln, die schneller zu einem Motiv rennen können als man selbst (Rugby-Variante). Die Jury vergibt Haltungsnoten für den schönsten Sturz kurz vor Erreichen der Ziellinie (Kür). In Vorbereitung ist ein Download-Link (kostenlos und völlig nichtkommerziell!), wie man aus einem gewöhnlichen Dreibein-Stativ eine professionelle Stolperfalle baut, und aus dem Kamera-Tragegurt ein Lasso knüpft. Beide Hilfsmittel sind erlaubt, um lästige Konkurrenten am Erreichen des Abgabeterminals zu hindern. Dopingkontrollen werden stichprobenartig durchgeführt. Die Einnahme von Aufputschmitteln wie Kaffee oder Energy-Drinks während eines Fotomarathons sind definitive Ausschlusskriterien. Wer bei einer Rauchpause oder mit alkoholhaltigen Getränken (Biergarten!) erwischt wird, oder gar den verbalen Motivationsaustausch mit anderen Marathonisten sucht, wird mit dem fünfjährigen Langzeitprojekt "Ich poste jeden Tag ein Bild auf Facebook" bestraft.

So setze ich die Teufelshörner auf, bezeichne den Artikel als "Verbales Blendwerk in der Kategorie Viel Wind um nichts" und freue mich auf den Fotomarathon München. Hier werden die Juroren gemeinsam mit den Organisatoren kistenweise Champagner trinken und sich wie jedes Jahr gnadenlos besaufen, weil sie sonst gar nicht wüßten wohin mit den ganzen Startgebühren. Die Dopingregeln gelten natürlich nur für Teilnehmer, denn jetzt ist endlich Zeit für mehr Gerechtigkeit. Ach so, falls mich jemand bestechen möchte, hier ist der Link zu meinem Paypal Account.














Dienstag, 30. Mai 2017

TV- und Ausstellungstipps für Juni

Hier ist die neue Liste mit Sendungen rund um die Fotografie, neue Medien und Kunst.

Meine besondere Empfehlung ist in diesem Monat die Sendung Kulturpalast auf 3sat, die sich mit dem Thema "Selfie - Die Kunst der Selbstdarstellung" beschäftigt.

Sendetermin: Samstag, 3.6.17
um 19:30 Uhr
oder danach in der Mediathek.



In München gibt es aktuell eine ganze Reihe von interessanten Fotoausstellungen. Empfohlen wurde mir ein Besuch im Kunstfoyer der Versicherungskammer (Maximilianstraße). Momentan zieht es die meisten wohl eher in den Biergarten oder an die Isar, aber wenn es mal wieder regnet, lohnt es sich, bei Susanne Görtz vorbeizuschauen. Dort findet man eine schöne Übersicht der örtlichen Fotoausstellungen.

Einen weiteren Tipp für kunstinteressierte Leseratten habe ich von Harald K. bekommen:
Beim Guggenheim-Museum kann man sich jede Menge Kunstbücher kostenlos und legal als PDF herunterladen.

Viel Spaß beim Stöbern :-)

Freitag, 26. Mai 2017

Lumix GX8 - Ergänzung zum Handbuch GX80

Eine ausgesprochen gute Nachricht habe ich für alle GX8-Fotografen. Es kamen viele Fragen, ob sich mein Handbuch zur GX80 auch für das "große Schwestermodell" GX8 eignet. Ja, das tut es. 


Oliver Schlecht, der mit einer GX8 fotografiert, hat mich zu einer Fleißarbeit angestiftet. Er hat mich mit seinem GX8-Knowhow unterstützt und beim Korrekturlesen geholfen. Deshalb kann ich nun ein PDF-Dokument zur Verfügung stellen, in dem wir die GX8 und die GX80 gegenüberstellen. Was haben sie gemeinsam, was unterscheidet sie?
Wer noch vor einer Kaufentscheidung steht, findet hier sicher auch wichtige Informationen.



Wir hatten überlegt, ob wir diese Broschüre als E-Book über einen Shop zur Verfügung stellen, aber wir gehen einen anderen Weg und machen es auf freiwilliger Basis.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie für dieses PDF 3,49 EUR auf mein neu angelegtes Paypal-Konto überweisen. Es handelt sich nicht um eine Spende, Einkünfte müssen versteuert werden und unterliegen einem Umsatzsteuersatz von 19% (2,93 netto / 0,56 USt). Wenn Sie eine Rechnung benötigen, erhalten Sie natürlich eine. Und der Oli bekommt für seine Mitarbeit ... na, kommt darauf an, wie spendabel Sie sind. ;-)

Download: Die GX8 und GX80 im Vergleich

Für Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen zu dieser Broschüre schicken Sie eine Mail an:




Donnerstag, 18. Mai 2017

Bildgestaltung mit dem Smartphone

Vor ein paar Tagen habe ich dieses Bild meinen Facebook-Freunden gezeigt und bekam dazu sehr viele Rückmeldungen. Weil ich gerade erheblich mehr Fotos mit dem Smartphone mache als normalerweise, kam sogar die Frage, ob ich vielleicht gerade an einem Buch über Smartphone-Fotografie arbeiten würde. Nein, das ist nicht der Fall. Im Gegenteil: ich beschäftige mich gerade wieder mit den "Grundlagen", das ist mein Dauerbrenner-Thema. Es klingt langweilig, aber hier wurde mir wieder einmal klar, wie elementar wichtig dieses (uah gähn) Grundwissen ist, selbst oder gerade für Handyfotografen.




















Dieses Bild ist letzten Freitag auf dem Nachhauseweg entstanden. Ich saß in der S-Bahn, hätte nur meine Lumix rausholen müssen und hätte "richtig" fotografieren können. Trotzdem habe ich mein Smartphone benutzt. Dafür gibt es zwei Gründe: erstens will ich gründlich ausprobieren, in welchen Situationen sich diese Immerdabei-Kamera ordentlich schlägt, und wann ich sie besser ruhen lasse.

Zweitens hätte ich mit der großen Kamera die extremen Spiegelungen auf den Fensterscheiben viel schlechter vermeiden können. Das platte Smartphone konnte ich direkt an die Scheibe halten und die Kamera dadurch auch gegen Verwacklungen besser stabilisieren.

Auf die Belichtungszeit habe ich bei meinem Handy (noch) keinen Einfluss, darum musste ich erst einmal testen, wie stark die Wischeffekte sind. Je nachdem, wie schnell die S-Bahn fährt, wie weit das Motiv von der Kamera (egal welcher) entfernt und wie hell es draußen ist, desto stärker sieht man unscharfe und verwischte Bereiche im Motiv. Die genauen Belichtungsdaten, die weiter unten angegeben sind, habe ich erst im Nachhinein aus den Exif-Daten ermittelt.

Faustregel beim Fotografieren aus Bussen, Bahnen und dergleichen



Langsame Reisegeschwindigkeit
große Entfernung / große Helligkeit >
weitgehend scharfe Bilder.

Große Geschwindigkeit /
geringe Entfernung / wenig Licht > Unschärfe.




Der Autofokus hat mitunter Probleme auf die schnell vorbeiziehenden Objekte scharfzustellen. Wenn man seitlich aus dem Fenster fotografiert, sieht man auch nicht, ob in der nächsten Sekunde ein Strauch, ein Zug oder ein Mast in unmittelbarer Nähe vorbeizischen werden. Wird im falschen Moment ausgelöst bekommt man halb verdeckte Motive oder komplett verwischte Bilder. Es kann auch ganz spannend sein, wenn der Zufall mitgestaltet, darum gilt die Devise: viele Bilder machen. Meine Mitreisenden haben vermutlich gedacht "Die spinnt", aber sei's drum.

Ursprünglich hat mich der tiefschwarze Gewitterhimmel zum Fotografieren animiert. Während sich die S-Bahn dem Hauptbahnhof näherte, kamen diverse Züge als interessanter Blickfang infrage. Dadurch veränderte sich die Aufnahmesituation noch einmal ganz massiv.

1/17 s bei ISO 640

















Als ich in Fürstenfeldbruck losfuhr, hatte ich eine (durch die S-Bahn) bewegte Kamera, mit der ich eine relativ weit entfernte, statische Landschaft und den Himmel aufnehmen wollte.

Bilder mit Wischeffekt hatte ich erwartet, weil es aber noch relativ hell war, wurden die Fotos schärfer als gedacht - eine Folge der Belichtungszeit (1/100 s bei ISO 50) und der Abstände. Im Ergebnis ist vor allem der für die Kamera "unendlich weit" entfernte Himmel am schärfsten, das Feld und die Bäume im Hintergrund sind einigermaßen scharf, der nahe Vordergrund verwischt am stärksten.



Weil mir die Farbkomposition insgesamt zu unruhig war, und die markante Linie, die das Rapsfeld von der Wiese trennt, genau durch die Bildmitte läuft, habe ich das Foto nachträglich auf das 16:9 Format reduziert. Dadurch entspricht es gestalterisch der Drittelregel und enthält außerdem nur noch drei Hauptfarben - die Drei-Farben-Regel lässt grüßen.

Kurz vor der Ankunft am Hauptbahnhof lautete die Aufgabe "bewegtes Motiv vor statischem Hintergrund mit bewegter Kamera aufnehmen". Das ist richtig komplex, denn jetzt kommt es natürlich darauf an, wie schnell sich der andere Zug bewegt und in welche Richtung er fährt. Fährt er in die Gegenrichtung, kommt es zu einer sehr starken Verwischung. Fährt er in die gleiche Richtung und vielleicht noch genauso schnell wie die eigene S-Bahn, dann kommt so etwas dabei heraus:
















Der Zug ist scharf, weil er sich relativ zur fahrenden S-Bahn nicht bewegt. Dass es hier so aussieht, als würde ein Zug von links nach rechts fahren, ist nur eine optische Täuschung, weil das Zugende genauso aussieht, wie das Cockpit. Nach dem gleichen Prinzip ist die Aufnahme ganz oben entstanden. Auch hier war der rote Zug etwa genauso schnell unterwegs wie die S-Bahn, in der ich saß.

Preisfrage:
Wenn im Bild das Cockpit eines von links nach rechts fahrenden Zuges zu sehen wäre, in welche Richtung müsste sich die S-Bahn des Handyfotografen bewegen, um diesen Effekt zu bekommen?

Und weil wir schon dabei sind: Wenn Sie an einer Bahnstrecke stehen und ein Foto aufnehmen wollen, das in Etwa aussieht wie das obige, was müssen Sie dann tun?




Der Hintergrund und die Wolken verwischen im letzten Foto stärker, weil es zu diesem Zeitpunkt schon deutlich dunkler war als zu Beginn der Reise. Die Belichtungszeit (1/17 s bei ISO 160) war länger, hat aber ausgereicht, um den Zug noch scharf abzubilden. Eingestellt habe ich an meinem Smartphone gar nichts. Es war das Wissen um diese Zusammenhänge, das mir bei diesen Fotos weitergeholfen hat - Grundlagen eben. Was man sonst noch braucht sind eine Portion Experimentierfreude und ein voller Akku.

Nun überlege ich, ob ich mir eine App installiere, mit der ich am Smartphone die Belichtungszeit genauso steuern kann, wie ich es von meinen anderen Kameras gewohnt bin. Camera FV-5 sieht ganz vielversprechend aus, will dafür aber den Zugriff auf meine Identität, meine Kamera, meine Mediendateien und meinen Standort. Das will ich nun wieder nicht. Genau diese Dinge sind es, die mir das Fotografieren mit dem Smartphone verleiden.

Am Montag, den 10.7. habe ich bei gutem Wetter eine Fotoexkursion "Bildgestaltung mit dem Smartphone" im Programm für maximal 8 TeilnehmerInnen. Anmelden einfach per E-Mail oder Kontaktformular mit dem Betreff "Smartphone". Handyfotografen sind auch bei allen anderen Exkursionen willkommen, nur bei den Fotoreisen bitte das "große Besteck" mitbringen.

Wer jetzt noch ein Buch braucht: Simone Naumann und Ulrich Dorn haben Ihr Knowhow über Smartphonefotografie hier zusammengetragen. Darin finden sowohl iPhone- wie auch Android-Benutzer viel Wissenswertes.


Sonntag, 14. Mai 2017

Perspektivwechsel

Für die meisten Fotografen ist es so ziemlich das Schlimmste selbst vor und nicht hinter einer Kamera zu stehen. Wir machen gerne Fotos von anderen, aber selber abgelichtet werden - oje! Es gibt wahrscheinlich keine kritischeren Kunden für Fotografen als Fotografenkollegen.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich eine Verabredung mit Marian Wilhelm, der wie ich in München lebt und arbeitet. Das Shooting war hochprofessionell vorbereitet. Wir hatten uns einige Wochen davor im Kaffee Sonnenschein getroffen. Marian hatte seine Mappe mitgebracht, und erläuterte mir das Fotoprojekt, für das er mich als Modell gewinnen wollte. Ich war beeindruckt, ein netter Typ ist Marian sowieso, und es war mir eine große Freude, einmal auf diese Weise mit einem Autorenkollegen zusammenzuarbeiten. Als eine der möglichen Locations hatte ich ihm meinen Lieblingsort vorgeschlagen: die Isarauen am Flaucher.

Hier wohne ich, hier jogge ich fast jeden Morgen, hier fotografiere ich sehr oft - und im Frühjahr pflücke ich den frischen Bärlauch. Darüber hatte ich schon ausführlich berichtet, hier sind die Beweisfotos.

© Marian Wilhelm Photography











Das Shooting war kurzweilig, es hat gar nicht wehgetan ;-)
Marian hat mir anschließend eine Auswahl von Bildern geschickt, in denen er bereits die Favoriten markiert hatte, die auch mir am besten gefielen. Besser geht's gar nicht.

Über das Projekt, an dem Marian arbeitet, verrate ich heute noch nichts. Ich werde aber darauf zurückkommen, wenn es so weit ist.

Wenn jemand einen guten Porträtfotografen sucht, oder ein passendes Buch, um sich in Sachen Porträtfotografie schlau zu machen: hier geht's zu Marians Webseite und hier gibt es einen Blick in sein Buch.


Neuerdings kann man die im Rheinwerk Verlag erschienenen Titel entweder als Buch oder als PDF erstehen. Beides zusammen ist als "Bundle" insgesamt günstiger - so kann man das PDF behalten und das Buch verschenken. Das gibt's nur beim Verlag und nicht bei Amazon. Dort dürfen Sie aber den Selfie-Stick kaufen, wenn Sie Ihre Porträts mit dem Handy machen. Ich werde mir auch so ein Ding holen, kein Witz. Meine ersten Selfie-Versuche am ausgestreckten Arm haben mich davon überzeugt, das man so etwas wirklich braucht. Einen richtigen Fotografen mit dem entsprechenden Knowhow wird so ein Stick aber nie ersetzen können.

Freitag, 12. Mai 2017

Bildbesprechung: 1000 Meisterwerke der Digitalkunst

Manchmal reitet mich ein kleines Teufelchen. Dann ist es an der Zeit für einen Artikel in der Rubrik "Der blinde Fleck".

Es gibt Motive, die regelrecht danach schreien, in einem Foto verewigt zu werden.  Dieses hier hatte ich schon eine Woche vorher beim Joggen bemerkt, aber ich hatte keine Kamera dabei. Als ich nach einigen Tagen Regenpause erneut an dieser Stelle vorbeikam, hatte ich vorsorglich das Smartphone mitgenommen. Und siehe da: Das Motiv war immer noch da. 


Warum dieses Werk, das den Titel Kunst to Go trägt, den Auftakt zur Bildbesprechungsreihe "1000 Meisterwerke der Digitalkunst" bildet, erfahren Sie in meinem Paralleluniversum, dem betrachtenswert Blog.

Wenn auch Sie Motive haben, die den Kriterien moderner Meisterwerke entsprechen, nehmen Sie Kontakt auf.

Gegen einen entsprechenden Unkostenbeitrag bin ich gerne bereit, Ihre Werke einer fachgerechten Prüfung zu unterziehen und deren Wert zu schätzen. Natürlich erhalten Sie ein entsprechendes schriftliches Exposé.

;-) Viel Spaß beim Lesen.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Bärlauchzeit - Schön, lecker und gesund




















Bärlauch gibt es in München in Hülle und Fülle. In den Isarauen findet man die intensiv grünen Blätter meistens schon im März. Wenn alles drumherum noch im winterlichen Braungrau vor sich hindöst, sorgen die ersten Bärlauchpflanzen für Farbe in der Landschaft und verbreiten einen intensiven Geruch. In diesem nassen und kühlen Frühjahr ist die Bärlauchblüte etwas später dran. An sonnigen Standorten sind die ersten Blüten schon da, im Schatten sind die Knospen noch geschlossen. Jetzt wird es Zeit zum Fotografieren zu gehen - und Sie können noch ernten.

Das hier ist ein Foto-Blog, darum fange ich mit den Fotothemen an. Weiter unten finden Sie diesmal auch ausführliche Informationen zu dieser tollen Pflanze, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Vielleicht bekommen Sie Lust, Ihr Fotomotiv zu verspeisen?

Das Schwierigste an der Bärlauchblütenfotografie ist das Licht. Sonnenschein setzt wunderbare Akzente, sorgt aber auch für harte Kontraste.











Befindet sich Ihr Motiv im Schatten oder Halbschatten, entstehen auf benachbarten Blättern, die von der Sonne angestrahlt werden, extreme Reflexionen. Achten Sie bei der Gestaltung des Bildausschnitts auf eine gleichmäßige Ausleuchtung des Motivs und nutzen Sie die Überbelichtungswarnung, die Sie vor überstrahlten (ausgefressenen, ausblutenden) Bereichen warnt.
Funktionen wie HDR oder die intelligente Kontrastanpassung helfen bei kontrastreichen Motiven, sind beim Bärlauch aber oft zu schwach. Es kommt schon beim Fotografieren auf die korrekte Belichtung der hellsten Bereiche an.

Im Zweifelsfall ist ein engerer Ausschnitt oder ein Motiv im Schatten einfacher zu belichten. Auch die weißen Blüten reflektieren mehr Licht und können zu hell werden.
Benutzen Sie die Spotmessung der Kamera und richten Sie sie auf die hellste Stelle des Motivs (Blüte). Mit der Belichtungskorrektur können Sie die Helligkeit ebenfalls feinsteuern. Das RAW-Format ist sinnvoll, JPEG-Fotografen empfehle ich eine Belichtungsreihe mit mindestens 1EV +/-



Bei der Gestaltung Ihrer Bilder haben Sie viele Möglichkeiten: Zeigen Sie die schiere Menge der Pflanzen mit einer Weitwinkel-Totale von oben oder verdichten Sie die Perspektive mit dem Tele. Gehen Sie in die Knie, fotografieren Sie den Bärlauch "auf Augenhöhe" und stellen Sie auf eine markante Blüte scharf.

Je nach Kameramodell kann ein Makroobjektiv bzw. die Makrofunktion notwendig werden. Die Blüten sind klein und wirken am besten, wenn Sie möglichst nah dran sind, und Ihr Motiv formatfüllend abbilden können. Achten Sie darauf, dass der Autofokus die richtige Stelle trifft oder regeln Sie die Schärfe von Hand nach.

Mit der Blendenvorwahl (Av) und Offenblende (f2,8 - f4,5) können Sie Sie einzelne Blüten vor dem Hintergrund besser freistellen, ist mehr Schärfentiefe gewünscht, schließen Sie die Blende. Aber Vorsicht: Im Schatten führt das Abblenden auf f11 oder mehr für einen höheren ISO-Wert (ISO Automatik) oder die Belichtungszeit verlängert sich und es droht Verwacklungsgefahr.

Bei Aufnahmen auf Bodenhöhe benötigen Sie als Zubehör ein Stativ, auf dem Sie die Kamera in Bodennähe montieren können. Günstiger ist ein Bohnensack oder ein zum Gewicht der Kamera passendes Gorillapod. Weil der Bärlauch feuchte Umgebung schätzt, sollten Sie zudem eine wasserfeste Unterlage dabei haben - damit bleiben die Kniepartien Ihrer Hosen sauber, wenn Sie eine tiefe Aufnahmeperspektive wählen. Ein Schwenkdisplay ist bei solchen Motiven natürlich von Vorteil.

Ein perfekter Ort in München, wo Sie extrem viel Bärlauch auf engstem Raum finden, ist der Park im Auwald am östlichen Isarufer zwischen Tierpark und Candidplatz.




Wenn Sie in den nächsten Tagen zum Fotografieren aufbrechen, erwischen Sie die Bärlauchblüte noch in verschiedenen Phasen. Je nach Standort finden Sie Pflanzen mit geschlossenen Knospen aber auch schon welche, die in voller Blüte stehen.

Bringen Sie Abwechslung in Ihre Fotoserie, indem Sie nicht nur die Perspektive und die Brennweiten wechseln, sondern auch den Bildausschnitt bzw. das Format: 16:9 oder Quadrat - probieren Sie viel aus.
In Schwarzweiß kommt das Motiv übrigens auch sehr gut zur Geltung.

Um mehr über den Bärlauch zu erfahren: hier geht der Artikel weiter.






Mittwoch, 3. Mai 2017

Foto TV-Tipps bis Juni




Der Kunstlinks-Newsletter war auch in diesem Monat wieder absolut pünktlich und randvoll mit Tipps aus vielen interessanten Bereichen.

Hier ist die aktuelle Liste mit Sendungen rund um die Fotografie, neue Medien und Kunst - viel Spaß beim Stöbern!

Donnerstag, 13. April 2017

Es gibt viel zu sehen

Wer die Osterferien zuhause verbringt, und betrübt über die weniger schöne Wettervorhersage ist: nicht verzagen! Es gibt in den nächsten zwei Wochen einige Veranstaltungen rund um die Fotografie, bei denen sich ein Besuch lohnt. Der Dokumentarfilm über Robert Frank ist bundesweit zu sehen, die Ausstellungstipps beziehen sich auf den Großraum München.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich alle Leserinnen und Leser generell dazu ermuntern, nicht nur die "großen" Ausstellungen berühmter Fotografen zu besuchen. Selbst in kleineren Gemeinden (bundesweit!) gibt es Fotoclubs, Fotogruppen oder vhs Arbeitskreise, die regelmäßig ihre Bilder in Ausstellungen präsentieren. Und dann gibt es da auch noch die engagierten Fotografen, die es oft nicht leicht haben, überhaupt Ausstellungsmöglichkeiten für ihre eigenen Arbeiten zu finden. In kleineren Gemeinden ist das manchmal einfacher als in großen Städten wie München.













Wie viel Arbeit das Organisieren solcher Veranstaltungen macht, weiß ich nur zu gut. Da stecken nicht nur viel Herzblut drin, sondern auch jede Menge Zeit und Geld. Die Organisatoren und Aussteller freuen sich über jeden Besucher. Als FotografIn hat man nicht nur die Gelegenheit, sich "ein paar Bilder anzuschauen", man kann erkunden, wo man selbst steht und sich inspirieren lassen. Den Erfahrungsaustausch mit anderen Fotografen finde ich immer sehr wertvoll. Manchmal stellt sich im Gespräch auch noch heraus, dass man gemeinsame Bekannte hat. Also nichts wie los und: Frohe Ostern :-)

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Filmstart "Don't Blink – Robert Frank"

Robert Frank zählt zu den Klassikern der modernen Fotografie. Seine Bilder erzielen bei Auktionen Rekordsummen. Mit dem Band "The Americans" hat er in den 50er-Jahren den Stil der Fotografie geprägt.
In "Don't Blink – Robert Frank" zeichnet die Dokumentarfilmerin Laura Israel ein umfassendes Porträt ihres langjährigen Freundes. Am 13. April kommt der Film in die deutschen Kinos.

Bericht der Sendung ttt (in der Mediathek verfügbar bis 25.5.17)

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FROM FASHION TO REALITY
Kunsthalle München

1. Ausstellungstag: 13.4.17
läuft bis: 27.8.17

Peter Lindbergh ist einer der einflussreichsten Fotografen der letzten vierzig Jahre. Diese spektakuläre multimediale Schau präsentiert rund 250 Arbeiten, darunter nicht nur seine ikonische Modefotografie, sondern auch exklusives, bis heute ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids, Kontakt-Abzüge und Filme.


Weitere Informationen

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JAHRESAUSSTELLUNG
Fotofreunde vhs Pfaffenhofen

Eröffnung Samstag, 15. April 2017, um 11:00 Uhr
Städtische Galerie Pfaffenhofen
Haus der Begegnung,
Hauptplatz 47

Ausstellungsdauer: Sonntag, 16. April 2017 bis Sonntag, 30. April 2017
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 und 13:30 bis 16:30 Uhr Samstag/Sonntag/Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei

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AUSSTELLUNG MAGIE DES LICHTS
wie bereits angekündigt lädt auch der Arbeitskreis Fotografie zur Vernissage am 21.4., die Ausstellung im Wolf-Ferrari-Haus (Ottobrunn bei München) ist bis zum 7. Mai ganztägig geöffnet, der Eintritt ist frei.

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AUSSTELLUNG "Meine Fotosammlung"
Fotograf und Linie 1- Mitglied Werner Polwein

Vernissage: Freitag, 21.04.2017 ab 19:30 Uhr
Ausstellung: 22.4 - 23.4.2017 jeweils 11-18 Uhr
Kultur- und Bürgerhaus Pelkovenschlössl, München Moosach

Weitere Informationen

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FOTOAUSSTELLUNG "WASSER"
Der Foto-Film-Club Siemens München e.V. lädt ein zur Vernissage

am Montag, 24.4.2017 in der Zeit von
15.00 – 18.00 Uhr

Siemens AG Niederlassung München Otto-Hahn-Ring 6
Gebäude 28 / Foyer Konferenzzone
81739 München

Eintritt frei