Dienstag, 20. April 2010

Poladroid

Für alle, die ebenso traurig sind wie ich, dass es keine Polaroid-Fotos mehr gibt, hier die digitale Alternative: Poladroid



Nach dem Herunterladen und Installieren startet man das Programm und es erscheint eine schwebende Polaroid Kamera. Man kann seine Foto-Dateien nun z.B. direkt aus dem Windows Explorer auf die Kamera ziehen, und die Verarbeitung startet. Wie man es aus alten Tagen kennt: es dauert eine Weile, bis das Foto fertig entwickelt ist. Den Entwicklungsprozess kann man live am Bildschirm mitverfolgen und sich von Zwischenständen eine Kopie anfertigen lassen. In den Voreinstellungen kann man angeben, wo Poladroid die Bilder standardmässig abspeichern soll. Ich habe mir dafür einen eigenen Ordner /poladroid angelegt.

Den Ende des Entwicklungsprozesses markiert die Software mit einem roten Kringel am weißen Bildrahmen. Es können mehrere Bilder gleichzeitig entwickelt werden, das Zuschauen macht sehr viel Spaß. Nach einer bestimmten Anzahl von Fotos ist die Kartusche leer. ;-)
Das Programm muss aber nicht neu installiert werden, es genügt ein Neustart. Wenn es trotzdem eine Fehlermeldung gibt: bei Windows mal in die Taskleiste unten rechts am Bildschirm klicken und Poladroid dort ebenfalls beenden. Nach dem nächsten Neustart geht es wieder weiter.

Die Fotos fallen bei mehrmaligem Entwickeln unterschiedlich aus: Magenta- oder Grünstiche, unterschiedliche Unschärfen oder Vignettierungen... eine echte Alternative zu RAW und perfektem Weißabgleich ;-)

Da Polaroids immer quadratische Formate haben, werden die rechteckigen Originalformate automatisch zurechtgestutzt. Falls das Motiv ungünstig beschnitten wird, kann man, gänzlich un-analog, das Ausgangsfoto vorher selbst (in einem anderen Programm wie z.B. Irfan View o.a.) zurechtstutzen, um dem gewünschten Poladroid-Bildausschnitt nachzuhelfen.

In den Voreinstellungen kann man außerdem wählen, ob man Verunreinigungen (Kratzer, Fingerabdrücke) mit auf Bild und Rahmen haben möchte.
Bei flickr gibt es eine Menge Beispiele zum Anschauen und Mitmachen.

Herunterladen bei http://www.poladroid.net

Fazit: Macht Spaß!

Mittwoch, 14. April 2010

Neues vom Buch...

Das Buch "Rezepte für bessere Fotos" ist in die Liste der Nominierungen für den Deutschen Fotobuchpreis 2010 in der Kategorie Fotolehrbücher aufgenommen worden. Das heißt, das Buch zählt zwar nicht zu den Siegertiteln, hat der Jury aber so gut gefallen, dass es diesen Nominierungstitel erhält, und an der Wanderausstellung des Deutschen Fotobuchpreises 2010 teilnimmt – zusammen mit den Siegern.



Dazu auch eine aktuelle Rezension bei Yellowtab

und ein Interview bei Media-Mania